Sturm Graz steht vor einem wichtigen Spiel gegen Fenerbahce in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League. Der Heimvorteil soll die Schwarz-Weißen zu einer Überraschung und damit ins Play-off zur Champions League tragen. “Wenn wir ein Tor machen, egal ob in der 1. oder 85. Minute, ist alles möglich, dann brennt die Hütte,” sagte der 21-jährige Leihspieler Nelson Weiper nach dem 2:0-Erfolg gegen TSV Hartberg. “Wir müssen dafür sorgen, dass der Funke auch von uns rüberspringt. Wenn wir ein Tor machen, brennt das Stadion,” sagt auch Mittelfeld-Ass JP Hödl. Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch monierte das dichte Programm mit vielen Begegnungen innerhalb kurzer Zeit. “Man muss schon hinterfragen, ob das richtig ist, wie sich unsere Liga da aufstellt. In dieser entscheidenden Phase haben wir ein Mammutprogramm.“ Das solle aber kein Jammern sein, betonte Ingolitsch. “Wir freuen uns darauf und wollen das auch haben. Trotzdem ist es ein Unterschied, ob Fenerbahce in den letzten sieben Tagen zwei Spiele spielt und wir vier.“ Wichtig ist für Ingolitsch, “dass wir die richtige Balance finden.“ Sturm Graz steht derzeit auf dem ersten Platz in der Bundesliga, hat 4 Punkte gesammelt und ist ungeschlagen in den letzten 5 Spielen. Die Schwarz-Weißen treffen am 15. August auf SCR Altach (4. Platz) in einem Heimspiel.