SK Sturm Graz hat am Sonntag ein 1:3 (1:2) im Bundesliga-Auswärtsspiel bei SK Rapid Wien kassiert. Die Niederlage bestätigt die aktuelle schwierige Phase der Grazer, die nach fünf Spieltagen mit acht Punkten auf dem vierten Tabellenplatz liegen und damit vier Punkte hinter dem Spitzenreiter Rapid zurückfallen, wie die aktuellen Standings zeigen.

Rapid ging bereits in der siebten Minute durch einen Strafstoß von Yusuf Demir in Führung. Sturm Graz reagierte prompt und glich nur vier Minuten später durch Belmin Beganovic aus. Doch die Wiener setzten sich durch und Marco Tilio stellte in der 17. Minute den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase, in der 86. Minute, machte Nosa Iyobosa Edobar Dabo mit dem 3:1-Endstand alles klar. Der Sieg war für Rapid der vierte in Folge zum Saisonauftakt und eine teilweise Wiedergutmachung für das vorherige Ausscheiden in der Europa Conference League gegen Heart of Midlothian. Über die Niederlage berichtete zuerst Der Standard Sport.

Wie verlief die erste Halbzeit?

Die erste Halbzeit war von einem schnellen Toraustausch geprägt. Rapid nutzte eine frühe Chance von der Strafstoßmarke. Yusuf Demir blieb cool und schob den Ball ins Netz. Die Reaktion von Sturm Graz folgte umgehend. Belmin Beganovic fand eine Lücke in der Wiener Abwehr und traf zum 1:1. Die Freude währte nur kurz. Marco Tilio setzte sich auf der linken Seite durch und schoss Rapid erneut in Führung. Die Grazer kamen in der Folge nicht mehr zu klaren Torchancen und gingen mit einem Rückstand in die Kabine.

Welche Auswirkungen hat die Niederlage auf die Tabelle?

Die Niederlage in Wien hat direkte Konsequenzen für die Bundesliga-Tabelle. Sturm Graz bleibt mit acht Zählern Vierter und hat nun vier Punkte Rückstand auf den führenden Duo Rapid und LASK. Die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer hat bisher sechs Tore erzielt und fünf kassiert, was eine positive Tordifferenz von +1 ergibt. Die aktuelle Formkurve mit den Ergebnissen Niederlage, Unentschieden, Sieg, Unentschieden, Unentschieden (LDWWD) aus den letzten fünf Partien zeigt eine gewisse Unbeständigkeit. Ein Blick auf die Statistiken unterstreicht den Bedarf an mehr Effizienz im Abschluss.

Wer fehlt aktuell im Kader von Sturm Graz?

Ein Faktor für die aktuelle Leistung könnte die personelle Situation sein. Im Mittelfeld fehlt der kreative Otar Kiteishvili, der auf der Verletztenliste steht. Seine Abwesenheit ist spürbar, da er normalerweise für wichtige Passaktionen und Standardsituationen zuständig ist. Die Mannschaft muss diese Lücke kollektiv schließen. Die nächste Chance dazu bietet sich schon bald. Das nächste Heimspiel am 13. September gegen den direkten Verfolger LASK Linz, der aktuell Zweiter ist, wird eine wichtige Bewährungsprobe. Alle anstehenden Termine sind auf unserer Fixtures-Seite zu finden.

Was bedeutet das für das nächste Spiel?

Das nächste Spiel gegen LASK Linz im eigenen Stadion wird für Sturm Graz von großer Bedeutung sein. Ein Sieg könnte den Anschluss an die Spitzengruppe wiederherstellen, eine Niederlage die Lücke vergrößern. Die Grazer müssen ihre Defensivarbeit verbessern, nachdem sie in Wien drei Treffer hinnehmen mussten. Gleichzeitig braucht es vorne mehr Durchschlagskraft. Die Rückkehr von Otar Kiteishvili wäre in diesem Zusammenhang ein willkommener Schub. Die Vorbereitung auf dieses Topspiel beginnt sofort, um den Rückschlag in Wien schnell zu verarbeiten und mit neuer Energie in die nächste Herausforderung zu gehen.