Sturm Graz hat den Abschluss eines festen Deals mit dem Leihspieler Rory Wilson abgelehnt. Der Schotte wechselte im Winter 2026 von Aston Villa zu Sturm Graz, aber seine Spielzeit war spärlich. Sportchef Michael Parensen erklärt, warum. "Wir suchen einen größeren Stürmer, der sich wohler fühlt, wenn er mit dem Rücken zum gegnerischen Tor spielt, und der unsere anderen schnellen Angreifer unterstützt, indem er Räume schafft. Deshalb lautet die Antwort im Moment: nein", macht der Sturm-Sportchef bezüglich einer Festverpflichtung klar. Rory Wilson wechselte im Winter 2026 als Leihspieler von Aston Villa zu Sturm Graz. Beim Vizemeister verbuchte der Schotte aber gerade einmal vier Spiele mit insgesamt 23 Einsatzminuten. "Wir haben Rory lange beobachtet, da wir erstmals im Winter 2025 Kontakt hatten. Wir haben seine Leistungen verfolgt und immer ein Auge auf seine Fähigkeiten gehabt – etwa seine Torjägerqualitäten und seine Stärke im Strafraum. Wir wollten im Winter zusätzliche Qualität in die Mannschaft bringen, weil wir Probleme hatten, Tore zu erzielen, und uns Präsenz im gegnerischen Strafraum fehlte", verrät Sportchef Michael Parensen jetzt gegenüber "The Athletic". Der Anfang sei schwer gewesen. "Für Rory war es schwierig, weil wir ihn am letzten Tag des Transferfensters verpflichtet haben. Er kam hierher und absolvierte sein erstes Training ohne Schlaf, weil sich sein Flug verspätet hatte", so Parensen. Ganz unzufrieden war man mit dem Schotten aber nicht. "Nach einer Woche zeigte er genau das, was wir erwartet hatten. Er war stark im Abschluss und hatte eine gute Ballannahme. Er erfüllte alle Anforderungen und legte an Muskelmasse zu, weil wir ein spezielles Programm für ihn hatten, damit er körperlich stärker wird. Mein Eindruck von seinem Charakter und seiner Einstellung war sehr positiv. Er ist nicht der Typ, der ständig Witze macht oder besonders extrovertiert auftritt, aber er hat Selbstvertrauen", so der Sturm-Sportchef. Der Angreifer habe alles gemacht, was von ihm verlangt wurde. "Wenn er zusätzliche Laufmeter absolvieren sollte, um fehlende Spielzeit auszugleichen, dann machte er das. Nach dem Training half er dabei, die Tore wegzuräumen und das Material einzusammeln. Er hat nie aufgegeben", erklärt Parensen. Dennoch war die Spielzeit des 20-Jährigen unter Ingolitsch spärlich. Trotz der positiven Worte bemüht sich Sturm übrigens nicht um den Schotten.
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Sturm Graz: Absage für fixen Deal mit Leihspieler
Sturm Graz hat den Abschluss eines festen Deals mit dem Leihspieler Rory Wilson abgelehnt. Der Schotte wechselte im Winter 2026 von Aston Villa zu Sturm Graz, aber seine Spielzeit war spärlich. Sportchef Michael Parensen erklärt, warum.
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