Sturm Graz startet am Dienstagabend um 18 Uhr in die Europa League. Gegner im Heimspiel ist der französische Erstligist Stade Rennes, gegen den laut Trainer Fabio Ingolitsch „keine Grauzone zugelassen ist“. Der Coach verlangt von seiner Mannschaft eine klare Leistung ohne Halbheiten.
Die Vorzeichen sind gemischt. Sturm Graz liegt nach sechs Bundesliga-Spielen auf Platz vier mit elf Punkten und kommt mit einer Serie von drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten fünf Partien. Der jüngste Erfolg war der 2:1-Heimsieg gegen LASK Linz am vergangenen Wochenende, bei dem Gizo Mamageishvili und Oumar Diakité trafen. Dennoch gibt es vor dem Europapokal-Auftakt Fragezeichen im Angriff.
Ingolitsch betonte die Notwendigkeit einer definierten Spielweise. Die Mannschaft muss sich zwischen einem offensiven oder defensiven Ansatz entscheiden, um gegen die starken Franzosen bestehen zu können. Ein Blick auf die Standings zeigt, dass Sturm in der Liga gut im Rennen liegt, nur vier Punkte hinter dem Tabellenführer. Die nächste Aufgabe wartet am Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei Red Bull Salzburg, doch zuvor steht der europäische Fokus. Der Kader für die anstehenden Spiele ist auf unserer Squad-Seite einsehbar.
Die Mannschaft will an die erfolgreichen europäischen Abende der vergangenen Jahre anknüpfen. Ob es gegen Rennes zu einem solchen magischen Moment kommt, hängt von der Umsetzung der klaren Vorgaben ab. Der Saison-Toptorschütze ist derzeit N. Weiper mit zwei Treffern.
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