Sturm Graz verliert Dimitri Lavalee – der 29‑jährige Belgier beendet seinen Vertrag und verlässt die Steirer nach drei Jahren. Der Abwehrchef, der 98 Pflichtspiele für den Club absolvierte, geht zum Saisonende. Sein Abschied fällt zusammen mit einer starken Tabellenposition: Sturm Graz führt die Bundesliga mit 38 Punkten an (12W‑2D‑8L aus 22 Spielen).
Warum Lavalee ging?
Lavalee entschied sich, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, weil er neue Herausforderungen sucht. In den drei Jahren gewann er zweimal die Meisterschaft und einmal den ÖFB‑Cup. Der Verein teilte die Entscheidung am Mittwoch mit, ohne weitere Details zu nennen. Für die Fans bleibt die Erinnerung an seine Flexibilität in der Innenverteidigung und seine Führungsqualitäten.
Wie wirkt sich der Abgang auf die Defensive aus?
Sturm Graz muss nun Ersatz finden, um die Defensive stabil zu halten. Das Team hat in dieser Saison bereits 26 Gegentore kassiert, ein Plus von sieben im Vergleich zum Scoring (33 Tore). Der Verlust von Lavalee könnte die Abwehr anfälliger machen, besonders vor dem nächsten Derby gegen Rapid Wien, das zuletzt mit 2‑0 gewonnen wurde (2026‑05‑17). Trainer Christian Ilzer betont, dass die Tiefe im Kader ausreichend ist, aber ein neuer Innenverteidiger wird wohl bald verpflichtet.
Was bedeutet das für die aktuelle Form?
Sturm Graz befindet sich in einer vier‑Spiele‑Gewinnserie (WWWWD) und hat zuletzt Rapid Wien mit 2‑0 besiegt. Trotz des Abgangs bleibt das Team mit einem Punkt Vorsprung vor Red Bull Salzburg an der Tabellenspitze. Die aktuelle Form gibt Hoffnung, dass die Mannschaft die Lücke in der Abwehr intern schließen kann, während die Transferabteilung nach Verstärkungen sucht.
Was kommt als Nächstes?
Die Vereinsführung hat bereits signalisiert, dass sie im Sommermarkt nach einem erfahrenen Innenverteidiger Ausschau hält. Gleichzeitig bleibt das Augenmerk auf den offensiven Teil des Spiels, denn die 33 erzielten Tore zeigen, dass das Angriffsspiel stark ist. Fans dürfen also gespannt sein, wer Lavalee im Sommer ersetzen wird, während Sturm Graz die Führung in der Bundesliga verteidigt.
Sturm Graz Hub