Sturm Graz hat offenbar Interesse an PSV-Talent Nicolas Verkooijen. Laut der Zeitung Eindhovens Dagblad zählt der österreichische Meister zu jenen Klubs, die den 19-jährigen offensiven Mittelfeldspieler auf dem Radar haben. Verkooijen wurde am 5. Dezember 2006 in Turnhout geboren und wechselte bereits 2016 in die Akademie von PSV. Dort durchlief er mehrere Nachwuchsstufen und schaffte später den Sprung zu Jong PSV. Die wenigen Einsatzminuten in der Kampfmannschaft sind der Grund, weshalb das Talent wechseln möchte. PSV wollte den Belgier zwar halten und ihm weiter Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen, doch der Konkurrenzkampf ist groß. Verkooijen erklärte seine Entscheidung selbst recht klar: „Ich mache einen neuen Schritt in meiner Entwicklung. Einerseits ist es sehr schade. Ich bin hier schon unglaublich lange, aber die Chance bietet sich jetzt, etwas anderes anzugehen“. Sportlich ist Verkooijen vor allem im offensiven und zentralen Mittelfeld zu Hause. Er kann auch als falscher Stürmer oder auf dem rechten Flügel eingesetzt werden. Seine Stärken liegen in der Ballverarbeitung, im Timing seiner Läufe und in der Arbeit gegen den Ball. Jong-PSV-Trainer Stijn Schaars lobte besonders seine technischen Fähigkeiten: „Er hat eine sehr gute Grundtechnik. Sein erster Ballkontakt ist fast immer gut, er verarbeitet Bälle gut und trifft die richtigen Entscheidungen“. Auch charakterlich wird Verkooijen positiv beschrieben. Schaars bezeichnete ihn als „sehr stabilen Jungen, der jeden Tag daran arbeitet, besser zu werden“. Für Sturm wäre Verkooijen ein interessanter Perspektivspieler: jung, flexibel, gut ausgebildet und ablösefrei beziehungsweise günstig zu bekommen. Aktuell deutet aber mehr darauf hin, dass er seine Karriere in Deutschland fortsetzt. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Bei Lavalée, Aiwu und Karic stehen die Zeichen auf Abschied. Dimitri Lavalée könnte Sturm Graz nach vier Jahren verlassen und in seine belgische Heimat zurückkehren. Laut Medienberichten ist sich der Defensiv-Allrounder mit Standard Lüttich einig, zumal er gerne in seine Heimat zurückkehren will. Der Belgier war bei Sturm lange ein verlässlicher Stammspieler und konnte sowohl in der Innenverteidigung als auch links in der Abwehr eingesetzt werden. Seit seinem Kreuzbandriss Ende November fällt er allerdings aus und konnte seiner Mannschaft im Meisterkampf nicht helfen. Parallel dazu könnte sich in Graz auch abseits von Lavalée noch einiges tun: Nach Informationen der Kleinen Zeitung trainieren Emir Karic und Emanuel Aiwu derzeit nicht mit, weil für beide Lösungen gesucht werden. Für Karic gibt es Interesse aus den USA und ein Wechsel des 29-jährigen Linksverteidigers soll bevorstehen.