Sturm Graz muss wegen eines UEFA-Fehlers das Europa-League-Spiel gegen die schottischen Hearts in einem anderen Stadion austragen. Die österreichische Mannschaft, die aktuell Tabellenführer ist, soll am 15. September im Stadion von Klagenfurt antreten, obwohl das eigentliche Heimspiel in der Merkur-Arena geplant war.

Was ist passiert?

Die UEFA hat das offizielle Spielort-Verzeichnis falsch zugeordnet und das Spiel fälschlicherweise dem Stadthafen von Klagenfurt zugewiesen. Die Organisatoren meldeten den Fehler erst, als die Logistik bereits in vollem Gange war. Sturm Graz musste daraufhin kurzfristig die Reisekosten für das Team und die Fans neu kalkulieren, während die Fans in Graz bereits Anreise-Tickets gekauft hatten.

Wie reagiert Sturm Graz?

Trainer Christian Ilzer betonte, dass die Mannschaft flexibel bleibe und sich auf das Wesentliche konzentriere: das Spiel. "Wir haben das Ziel, die Punkte zu holen, egal wo wir spielen", sagte Ilzer in einer kurzen Pressekonferenz. Der Verein versprach, die zusätzlichen Kosten für betroffene Ticketinhaber zu erstatten und organisierte einen Shuttleservice von Graz nach Klagenfurt.

Warum ist das wichtig für die Saison?

Sturm Graz führt die Bundesliga mit 38 Punkten aus 22 Partien (12 Siege, 2 Unentschieden, 8 Niederlagen) und hat ein Torverhältnis von +7 (33 geschossen, 26 kassiert). Ein Sieg gegen Hearts würde den Vorsprung von einem Punkt gegenüber Red Bull Salzburg sichern und das Selbstvertrauen für das nächste Ligaspiel gegen Austria Wien am 10. Oktober stärken.

Was kommt als Nächstes?

Der neue Spielort ist das Wörthersee-Stadion in Klagenfurt, das eine Kapazität von 15.000 Plätzen bietet. Die Fans erhalten per E-Mail genaue Anreise-Infos. Das Spiel beginnt wie geplant um 20:00 Uhr, und Sturm Graz hofft, die Verwirrung schnell hinter sich zu lassen, um sich voll auf die europäische Herausforderung zu konzentrieren.

Welche Folgen hat das für die Fans?

Sturm Graz hat angekündigt, alle betroffenen Karten zurückzunehmen und neue Tickets für das Spiel in Klagenfurt auszugeben. Zusätzlich gibt es ein Sonderangebot für die Rückreise nach Graz, damit die Anhänger nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Der Verein bittet um Verständnis und betont, dass die Sicherheit aller Beteiligten oberste Priorität hat.