Sturm Graz steht vor dem Bundesliga-Auftakt gegen WSG Tirol im Fokus, doch der Gegner macht mit Kritik auf sich aufmerksam. Philipp Semlic, Trainer der WSG, bezeichnet den Zustand des Rasens im Tivoli als „Katastrophe“ und moniert die Spielbedingungen vor dem Duell mit den Steirern. Sturm Graz geht als Tabellenführer mit 38 Punkten (12 Siege, 2 Unentschieden, 8 Niederlagen aus 22 Spielen) und einer Tordifferenz von +7 (33:26) in die neue Saison.

Warum ist der Rasen ein Thema?

Semlic betont, dass der schlechte Platzzustand die Spielqualität beeinträchtigen könnte. Der WSG-Cheftrainer sieht darin ein Risiko für die Gesundheit seiner Spieler und würde sogar eingreifen, wenn ein Akteur sich ein Tattoo stechen lassen wollte. „Da habe ich einen Bildungsauftrag“, so der 45-Jährige. Die Kritik kommt kurz vor dem ersten Heimspiel der Saison, bei dem Sturm Graz als Favorit gilt.

Wie reagiert Sturm Graz?

Offizielle Stellungnahmen der Grazer zum Rasen-Problem liegen noch nicht vor. Doch mit einem Punkt Vorsprung vor Red Bull Salzburg und dem nächsten Spiel gegen Wolfsberger AC (23. Januar 2027) im Blick, wird der Fokus auf sportliche Leistungen liegen. Die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer will die starke Form aus der Vorsaison (1. Platz, 38 Punkte) in die neue Spielzeit mitnehmen.

Was bedeutet das für das Spiel?

Die Bedingungen am Tivoli könnten das Tempo und die Ballkontrolle beeinflussen. Für Sturm Graz, das in der letzten Saison 33 Tore schoss und 26 kassierte, geht es darum, sich schnell an die Gegebenheiten anzupassen. Semlics Kritik unterstreicht die Herausforderungen, die auch Top-Teams wie die Grazer in der Bundesliga meistern müssen.